«Ausstellungen passieren im Moment,
nicht im Archiv»
Präsenz lässt sich nicht festhalten – nur erfahren.
Eine Ausstellung lebt von der Begegnung, nicht von ihrer Dokumentation. Was bleibt, sind Fotos, Texte, Presse – Spuren. Doch sie sind Echo, nicht Ursprung. Wer meine Arbeit kennt, begegnet ihr wieder – anders jedes Mal. Das Eigentliche geschieht im Dabeisein: vor dem Werk, im Raum, im Austausch zwischen Bild und Betrachter.
Piroska Szönye
Nicht zu greifen, nicht zu fassen – aber da. Ich bewege mich zwischen Welten. Male nicht nur Bilder, sondern Möglichkeitsräume. Schreibe nicht nur Texte, sondern seismografische Impulse. Was ich tue? Ich ver-rücke. Ich be-frage. Ich ent-zünde.
Piroska Szönye
Kunst ist für mich kein Produkt, sondern ein Prozess. Ein Flüstern im Lärm. Ein Feuer in der Routine. Meine Werke – ob sichtbar auf Leinwand oder hörbar im Wort – entstehen aus dem Zwischen. Sie wollen nichts erklären. Sie wollen erinnern. Daran, dass wir fühlen. Dass wir fliegen können. Willkommen in meinem Universum.